Meine Bildungspolitik für dich ist:
- eine systematische Kooperation von vorschulischem und schulischem Bereich zu installieren, um den fließenden Übergang vom Lernort Kindergarten zum Lernort Schule zu sichern. Dazu gehört auch die Abstimmung der jeweiligen Bildungspläne aufeinander;
- Kindergärten zu anspruchsvollen Bildungsgärten auszubauen, die Ausbildung der pädagogischen Kräfte und Bildungspläne entsprechend zu verbessern;
- zu Beginn des letzten Kindergartenjahres den Grad der Sprachkompetenz aller Kinder obligatorisch festzustellen und mögliche Sprachdefizite frühzeitig durch individuelle Sprachförderung auszugleichen;
- das erste Kindergartenjahr analog zum dritten für die Eltern halbtags kostenfrei zu gestalten;
- den Schulleitungen in Zusammenarbeit mit dem Kollegium, den Schülern und Eltern den Gestaltungsspielraum für eigene pädagogische Konzepte, ein effizientes Personalmanagement und die Selbstbewirtschaftung der Schule zu geben. So können die Schulen ein Lernumfeld schaffen, in dem sich die Kinder wohl fühlen und gerne Leistung erbringen;
- den Schulen weitreichende Selbständigkeit zu zutrauen, ihnen Finanzen und Personal für Lehre und Verwaltung bereit zu stellen und sie im Gegenzug aber auch regelmäßig intern, z.B. durch Rechenschaftslegung aber auch extern zu evaluieren;
- Klassengrößen auf eine optimale Betreuungssituation zu verkleinern;
- eine echte Unterrichtsgarantie umzusetzen;
- die weiterführenden wohnortnahen Schulen weiterzuentwickeln und zu stärken;
- für alle Schulen die Rahmenbedingungen anzugleichen, damit Chancengerechtigkeit nicht nur für die Schüler, sondern auch schulformunabhängig für alle Schulen gilt;
- an allen Schulformen dem schulbegleitenden Personal wie Schulpsychologen, Schoolworkern, (Jugend-)Sozialarbeitern und qualifizierten Erziehern ein stärkeres Gewicht zu geben, damit diese auch präventiv statt nur akut arbeiten können;

Demo zur Stärkung von Privatschulen vorm Landtag des Saarlandes am 06.05.2009

